Wir sind Staub.
Der Staub singt.
immer weiter tanzt und schwebt dein
dissoziiertes abbild
in seinen hyperkonvexen spiralbahnen um den
kräftig pulsierenden sooma-kern
mit seinen irisierend und magnetisierend leuchtenden
spektralstrahlenringen,
dessen mannigfaltige, atomare zellularmetamorphosekräfte seinen
feinfühligen reigen
immer impliziter vereinnehmen und in ihre ganz eigenen,
unverständlich und abstrakt codierten zusammenhänge
und
gefalteten wucherungskomplexe, die
sich zu allen dimensionen der
sinnlich verständlichen realität
und der
rational wahrnehmbaren spekulation
flechtenförmig ausbreiten,
ziehen; während du
immer tiefer fällst in die lichtlose unendlichkeit
onyxschwarzer schichten,
derren glatte oberflächen ätherisch glimmen vom
fernen schein der alten sterne, wie eine
qualle unerschütterlich im tosenden
strudel des eisig kalten wassers der wellen des
vom sturm aufgewühlten, weiten ozeans,
treibt,
immer ruhiger hinein in das ewige nichts.
Am Strand
Bin ich ein Felsen,
Groß und stark,
Oder ein Kieselstein,
Rund und zart,
Ein Körnchen Sand,
Unter deinen Füßen,
Welches dich wärmt,
Während das Meer uns umspült?
Von salzigem Wasser umgeben
Sind wir beide,
Kalt fließt es über uns.
Ich spüre dich auf mir stehen,
Bist groß und stark,
Bist rund und zart,
Bist warm und hältst mich fest.
Dann treibst du fort,
Oder bin ich es der geht,
Davongetragen von der Strömung?
Es bleibt eine Erinnerung,
Zwischen uns, an uns, bei uns,
Dein Abdruck auf meiner Haut.
Meine Hände sehnt es nach dir,
Dich noch einmal zu berühren,
Dich zu spüren,
Dich zu tragen und
Dir nahe zu sein.
Doch hier sind nur die Algen,
In denen ich mich verfangen,
Sie umschlingen mich und
Sind doch nur ein Schatten,
Deiner schwarzen Haare.
Sehnsüchtig wartend am rauen Ufer
Lauschend dem Klang der grauen Wellen
Umschlungen die Fasern der Ferne
Der zarte Stoff unserer Freundschaft
Warm und sanft auf meiner Haut
Umspielt vom frischen Wind der Nacht
In Dunkelheit die warmen Körper
Aus achtsamer Berührung feinfühlig geboren
Blicken wir in Augen aus Kristall
Tief wie die Weiten des Himmels über uns
Der schwarz und doch von Sternenlicht erfüllt
Uns kaum erreicht, so fern erscheint
Während du und ich vereint in Ewigem
Zeitlos fühlt sich an was enden wird
Ein Abschied aus dem Glück der Zweisamkeit
Wieg dich noch einmal an meiner Seite
Sanftes Tuch im Wind so still
Deine Hände halte zärtlich über meine
Schützend mein Herz umschlungen so ruhig
Die süße Frucht der Erinnerung kostend
Das Wildeste das ich erträumen mag
Ich bei dir und du bei mir
Will ich sein so frei und schwerelos
Ohne Angst, ohne Zwang, nur für uns
Heute bin ich schon.
Ein Andrer war ich gestern.
Wer weiß,
Ob morgen kommen wird
Im Dornengestrüpp gefangen
Und vor mir zwei Jungen am Abgrund,
Sie schubsen, stoßen und ringen,
Schreien sich an,
Verzweifelt
Erfüllt von Wut, von Hass und
Doch voll Angst?
Ich hänge in den Dornen,
Blut fließt hinab an meinem Arm,
An meinen Händen klebt es, die versuchen
Sich zu befreien,
Mich zu befreien,
Von den Schmerzen.
Ich rufe zu ihnen, den beiden,
Die doch nur Kinder sind,
Dass sie sich halten und umarmen
Sollen und nicht,
In den Abgrund fallen, getrennt.
Sie sollen sich sagen, was in ihren Herzen
Verborgen, versteckt, gegangen,
Voll Schmerzen,
Die Liebe, die sie doch füreinander
Empfinden
Die Nähe, die sie erst zusammen geteilt,
Als sie beieinander gelegen,
Am Dornstrauch der sie versteckte,
Sie schützte vor ihrer inneren Scham.
Sie bluten, ich blute, wir bluten zusammen
Und keiner ist hier, um den Schmerz zu stillen,
Die Wunde zu heilen,
So fallen wir alle den Abgrund hinab
Und verlieren uns ohne zu wissen,
Das wir nicht alleine sind
Duft flüssigen Goldes
Der Rauch,
das Holz,
ein dunkler Ton.
Die Schokolade,
eine Süße,
dann die Kraft.
Ein Brennen,
die Wärme,
hin zum Feuer.
Dann die Ruhe,
das Warten,
der Nebel fällt.
Süße Frucht,
verfliegt geschwind,
ein Schatten bleibt,
Erinnerung,
an diesen Augenblick.
Ich
In der Stunde
Als
Am Morgen die Flut
Über
Alles, was ich kannte,
Siegte
Und ich dann verloren
Zurück
Schaute, in die Stadt,
Um
In einem Blick
Zu erkennen, was uns blieb.
Aus Zittern fließt die Linie,
für einen Herzschlag nur.
Der Puls wird schwanken,
wenn die Mauer fällt.
Am Ende ein Vogel,
ruhend auf dem Feld, im Tode.
Die Sprache, die ich spreche,
kennt die Worte nicht,
die ich sprechen möchte.
Sie ist taub.
Sie ist stumm.
Sie versteht nicht.
Über dem See,
Wie dichter Nebel,
Liegt der goldene Dunst
Auf mir, in der Stille,
Wenn ich meine Augen,
Durch die kein Licht mehr dringt,
Geschlossen halte
Und verweile.
Kann nicht singen.
Kann nicht sprechen.
Kann nicht schweigen.
Fast nichts
Am Rande der Existenz
Dem Tod zu nahe
Und doch das Leben
Kämpfen um den nächsten Atemzug
Eine Abfolge von Augenblicken
Ticken der Sekunden
In gerader Kurve
Hat den Weg verloren, sich verirrt
Ringen mit der Wahrheit
Fast nichts
Was bleibt?
Wenn Augen,
nur für einen Moment,
erkennen würden,
was wirklich ist.
Er schließt die Tür,
es ist unser Raum.
Er nimmt die Uhr ab,
es ist unsere Zeit.
Wir erschaffen etwas.
Wir glauben daran.
Wir scheitern daran.
Wir lachen darüber.
Ich weiß nicht, was ich mache.
Ich weiß nicht, warum ich es mache.
Ich weiß nur, dass ich es mache.
Jetzt.
Was ist Zeit?
Ist Zeit was?
Zeit ist was?