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Duo IV for Charles Koechlin

Uraufführung: 7.10.2017, Vera Karner (Klarinette) und Nicole Henter (Flöte), Remagen, Villa Wasmuth

 

Weitere Aufführungen: 8.11.2017 Musikhochschule Lübeck,

20.5.2018 Musikhochschule Lübeck,

10.7.2018 Musikhochschule Lübeck

 

Aufnahme verfügbar

Zwei Musiker, zwei Stimmen, zwei Linien. Die Konstellation des Stückes ist sehr einfach und simpel, sie basiert auf einem Grundprinzip des Menschen, der Dualität, der Zweisamkeit. Bei der Komposition „Duo IV für Charles Koechlin“ handelt es sich um ein Werk, welches explizit nur mit zwei Stimmen arbeitet, konzentriert, reduziert und organisch. Diese, an die „art monodique“, angelehnte Struktur zeigt Möglichkeiten auf, mit Linien umzugehen. Wie bei der chinesischen Schrift und ihren festen Strichtypen gibt es auch begrenzte und klare Arten der Melodiegestaltung, aufsteigend, absteigend, schrittweise (punktuell), statisch (horizontal), wellenförmig (gebogen) und als Mixtur (vertikal). Diese Elemente bilden den Kern des Stückes, aus welchem sich in einem großen Fluss verschiedene Farben, Muster und Brüche entwickeln und ergeben. Es entsteht ein intimes Spiel zwischen Flöte und Klarinette, zwei Menschen, die sich näher kommen und sich voneinander entfernen, die miteinander und gegeneinander spielen, voneinander getrennt sind und dann doch eins werden. Zwei Stimmen, die singen, die leben und die Zeit und Raum gestalten und füllen mit Klang.