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[syn] - Quintett III

Uraufführung: 6.9.2019, Landolfi-Quintett; Saarbrücken, Schinkelkirche Bischmisheim

 

Aufnahme verfügbar

„[syn] – Quintett III“ beruht auf der Beschäftigung mit analogen Synthesizern, allen voran dem ARP Odyssey, und der damit verbundenen klanglichen Charakteristik und Stilistik. Inspiriert von den Eindrücken verschiedener Künstler des „progressive rock“ und der „Berliner Schule“ (Klaus Schulze, Tangerine Dream,…) entstanden Improvisationen, auf deren Grundlage „[syn]“ komponiert wurde. Die Grundidee dieses Streichquintetts ist es, die fünf Streicher als eine Einheit, als ein einziges Instrument zu behandeln, die, ganz den monophonen Synthesizern gleichend, zusammen eine Melodie spielen. Aus dieser Melodie heraus ergibt sich die gesamte Form des Stücks, die Instrumentation, die Klangfarben und vor allem die Harmonik. Denn die Linie wird nicht von einem solistischen Instrument vorgespielt, sondern aufgeteilt in ein Muster aus sich ergänzenden und verbindenden Fäden. Dadurch kommt es zu einer gleichwertigen Behandlung aller fünf Instrumentalisten, nur durch feinfühliges Zusammenspiel als Ensemble entsteht aus den Einzelstimmen das charakteristisch monochrome und monotone Geflecht von „[sʏn]“.